Bildung

Gießen ist die Stadt der Bildung. Die Schullandschaft ist derart vielfältig, dass sie für jede Bildungsbiographie die richtigen Angebote bereithält. Damit gelingt es in Gießen, jedem Kind und jedem Jugendlichen gleiche Chancen auf demokratische und gesellschaftliche Teilhabe, zur Selbstbestimmung und zur Entfaltung der eigenen Stärken zu bieten. Die unterschiedlichen Schulformen sind hierbei eine Antwort, aber auch das "Innenleben" in unseren Schulen wird davon bestimmt, dass nicht nur reines Wissen vermittelt wird, sondern vor allem auch Werte und Sozialkompetenzen für unser gemeinschaftliches Zusammenleben.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass die Stadt als Schulträger für "die Schule für alle" die bestmöglichen Rahmenbedingungen schafft. Dazu gehört es, dass die einzelnen Begabungen besonders gefördert werden können, auf Förderbedarfe gezielt und individuell eingegangen werden kann, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert und aktiv alle Akteure - von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerschaft - in das Schulleben eingebunden werden können.

Die aktuelle Bildungspolitik in der Stadt Gießen ist genau von diesem Ansatz, allen Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Bildungschancen zu bieten, geprägt. Dazu gehört eine umfassende und fundierte Schulentwicklungsplanung genauso wie ein ausgebautes Ganztagsbetreuungsangebot und eine gute Schulsozialarbeit. All das bringt die Schuldezernentin, Stadträtin Astrid Eibelshäuser, auf hervorragende Weise voran.

Die Stadt investiert in erheblichem Umfang in den baulichen Bestand, die Sanierung und Modernisierung der Schulen. Diese stellen mit knapp 20 Mio. EUR in den nächsten Jahren den wesentlichen Schwerpunkt der städtischen Investitionen dar und machen die städtischen Schulen zukunftsfähig. Dazu gehören moderne Lehr- und Lernbedingungen genauso wie die Realisierung inklusiver Unterrichtsansätze oder die Schaffung der räumlichen Voraussetzungen für den Ganztagsschulbetrieb. Hier wurde in den letzten Jahren viel getan. Vor allem ist hier -anders als in der Vergangenheit- ein Konzept erkennbar, welches es auch in den kommenden Jahren voranzubringen gilt. Es gibt noch viel zu tun, um echte Bildungschancen für alle Kinder- unabhängig von ihrer Herkunft- zu erreichen. Genau deshalb muss die erfolgreiche städtische Bildungspolitik der letzten Jahre fortgeführt werden.

Als ehemaliger VHS-Mitarbeiterin liegt mir das lebenslange Lernen in leistungsfähigen öffentlichen Volkshochschulen, aber auch in Familienbildungsstätten und anderen Einrichtungen freier Träger sehr am Herzen. Deshalb wurde die Zusammenarbeit zwischen den Volkshochschulen der Stadt und des Kreises stetig intensiviert. In der Stadt liegt dabei ein klarer Schwerpunkt auf nachholenden Bildungsangeboten und in Maßnahmen zur besseren Integration von Migrantinnen und Migranten, ohne dass das klassische Angebot – wie z.B. ein breites Spektrum an Sprach- und IT-Kursen - zu kurz käme.